Wärmepumpe ABC

Wer hat die Wärmepumpe erfunden? Peter Ritter von Rittinger hat die erste Wärmepumpe 1855 erfunden. Diese wurde in der Saline Ebensee bei der Salzgewinnung zum ersten Mal eingesetzt.

  Bodenqualität


Die Qualität des Bodens ist beim Einsatz von Erdwärmepumpen von Bedeutung. Je feuchter der Boden ist umso besser ist der Wärmeübergang und somit die Leistung Ihrer Wärmepumpe.

  Direktverdampfer


Der Direktverdampfer wird bei Erdwärmepumpen mit Kollektoren verwendet. Anstatt der Sole wird ein Kältemittel im Rohrsystem der Wärmepumpe eingesetzt. Dadurch kann in der Regel der Wärmetauscher weggelassen werden und durch eine effektivere Energiegewinnung eine bessere ( also eine höhere ) Leistungszahl erreicht werden.

  Erdsonden oder Erdwärmesonden


Eine Variante um fuer eine Wärmepumpe genügend Waerme zu bekommen sind Erdsonden oder Erdwärmesonden. Theoretisch sind die Bohrungen für Erdsonden bis zu mehreren 100 Metern möglich. Allerdings wird für Bohrungen über 100 Metern eine Genehmigung der Bergbaubehörde erforderlich.

  Grabenkollektoren


Kollektoren dienen dazu, die Energie für die spätere Nutzung durch die Wärmepumpe zu sammeln. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie z.Bsp. den Grabenkollektor. Bei einem Grabenkollektor wird ein ungefähr drei Meter tiefer Graben ausgehoben, an dessen Seitenwänden werden dann die Rohrleitungen verlegt. Der Grabenkollektor sollte nur bei sehr feuchtem Boden zu Anwendung kommen.

Jahresarbeitszahlen von Wärmepumpen

Die Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen beschreibt die Effizienz der Wärmepumpe hinsichtlich der Energiegewinnung. Eine realistische Wärmepumpen – Jahresarbeitszahl liegt für Erdwärmepumpen und Wasser - Wasser - Wärmepumpen zwischen 4 und 4,5. Luft – Wasser - Wärmepumpen liegen im Bereich von 3. 

Vergleich :

Erdwärmepumpen 4 – 4,5
Wasser – Wasser 4 – 4,5
Luft – Wasser 2 -  3   

  Kältemittel bei Direktverdampfern


Das Arbeitsmittel oder Kältemittel bei Erdwärmepumpen, als Direktverdampfer, verdampft bei niedriger Temperatur. Achten Sie darauf, dass das Kältemittel ungiftig und nicht brennbar ist.

  Vorlauftemperatur


Die Vorlauftemperatur ist jene Temperatur, die das Medium vor dem Eintritt in das Wärmeabgabesystem aufweist. Diese liegt bei Flächenheizungen zwischen 30°C und 35°C und ist so für den Einsatz der meisten Wärmepumpen ideal. Je niedriger die Vorlauftemperatur bei einem herkömmlichen Heizsystem ist, desto geringer sind die Heizkosten.

Anders bei Hochleistungs LWP´s, die durch eine Vorlauftemperatur von 55°C bis 60°C ihre vorhandene Öl - oder Gasheizung zu 100% ersetzen und auch den Betrieb einer Warmwasseraufbereitung, bei geringerem Energieaufwand ermöglicht.

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