Photovoltaik ABC

Begriffe und deren Erklärung rund um die Photovoltaiktechnik.

  Analyse


Eine Analyse beinhaltet alle Angaben zu Standort, Dachform, Dacheindeckung, Dachabmessung, Dachneigung und Ausrichtung des Gebäudes

  CIS Technolgie

Eine chemische Verbindung aus Kupfer (C), Indium (I) und Selen (S) ersetzt hier den bisher zur Umwandlung von Sonnenlicht in Strom üblicherweise verwendeten Halbleiter Silizium. Die CIS-Technologie birgt ein großes Potenzial, da sie im Vergleich zur bereits weitgehend ausgereiften Silizium-Technologie hinsichtlich Energieaufwand während der Produktion, Produkteigenschaften und Produktionstechnologien große Entwicklungsmöglichkeiten hat.

  Datenlogger


Ein Datenlogger (Datenaufzeichnungsgerät) zeichnet über längere Zeit die Daten eines Wechselrichters und die Daten einer Solarstrom - Anlage bzw. Photovoltaik - Anlage auf. Würth Solar z.Bsp. bietet die Überwachung der PV Anlage über Internet an!

  Dünnschichtsolarzelle (CIS )


Eine Dünnschichtsolarzelle ist eine dünne Solarzelle, die ohne Wafer (kristallines Silizium) hergestellt wird. Der Herstellungsprozess kann daher mit erheblich geringerem Energieaufwand erfolgen. 

  Ertrag


Der Ertrag einer Photovoltaik - Anlage mit 1 kWp installierter Leistung liegt in Süddeutschland, nach dem aktuellen Stand der Technik, bei etwa 950 bis 1100 kWh im Jahr. Unterschiede ergeben sich abhängig vom Zellentyp, der Dachneigung und Ausrichtung des Gebäudes, sowie der Sonneneinstrahlung und der Temperatur. Da das Wetter nicht in jedem Jahr die gleichen Einstrahlungswerte liefert, geht man in Simulationsrechnungen von den gemittelten Werten der letzten 10 Jahre, für den jeweiligen Standort, aus.

  Erzeugung von elektrischen Strom


Die Erzeugung von elektrischem Strom aus Sonnenenergie, wird als Photovoltaik bezeichnet. Dabei werden unter Zufuhr von Licht und Wärme positive und negative Ladungsträger freigesetzt (siehe auch Photoeffekt) und so Gleichstrom erzeugt, der dann direkt Motoren antreiben oder Akkus aufladen kann. In Deutschland wird der durch Photovoltaik erzeugte Strom vorwiegend in das öffentliche Stromnetz eingespeist (netzgekoppelte Photovoltaik - Anlagen)

  Gleichrichter


Gleichrichter werden in der Elektrotechnik zur Umwandlung von (meist sinusförmiger) Wechselspannung in Gleichspannung benutzt.

  Globalstrahlung


Unter Globalstrahlung versteht man die gesamte Strahlungsenergie der Sonne, die pro Zeiteinheit auf eine horizontale Fläche auf die Erdoberfläche fällt. 
Sie setzt sich zusammen aus:

  • der auf direkten Weg eintreffenden Sonnenstrahlung - der Direktstrahlung
  • der Strahlung die über Reflektion an Wolken, Wasser - und Staubteilchen die Erdoberfläche erreicht - der Diffusstrahlung
Gemessen wird die Globalstrahlung in Watt pro Quadratmeter (W/ m²). Die Globalstrahlung beträgt bei wolkenlosem Himmel im Sommer, in Mitteleuropa, etwa 1000 W / m². Bei trübem, wolkigem Wetter besteht sie nur aus dem Diffusstrahlungsanteil und ihr Wert sinkt unter
100  W / m². Ab einem Wert von 120 W / m² spricht man von Sonnenschein.

  Monokristallines Silizium


Als monokristallines Silizium wir Silizium bezeichnet, das in Form von Einkristallen vorliegt.

  Nennleistung ( KWp )


Die Nennleistung ist die höchst mögliche Leistungsabgabe einer Solarzelle bzw. eines Solarmoduls. Gemessen wird sie bei Standard Test Conditions (STC) und ihre Angaben erfolgen in Kilo - Watt - Peak (Abk. kWp).

  Optischer Wirkungsgrad


Als optischer Wirkungsgrad, wird das Produkt aus dem Transmissionsgrad, der Glasabdeckung und dem Absorptionsgrad der Absorptionsoberfläche bezeichnet. Er gibt 
an, welcher Anteil der auf den Kollektor fallenden Strahlung, am Absorber in Wärme umgewandelt werden kann.

  Photoeffekt


Als Photoeffekt wird die Freisetzung von positiven und negativen Ladungsträgern 
(Gleichstrom ) durch Zufuhr von Licht oder Wärme bezeichnet. Dabei wird die Energie eines Photons auf ein Elektron übertragen. Der Photoeffekt (auch äußerer photoelektrischer Effekt genannt) ist die Grundlage von Solarzellen.

  Polykristallines Silizium


Als polykristallines Silizium wird Silizium bezeichnet, das aus kleinen zusammenhängenden Kristallen besteht, die einige Millimeter bis zu einem Zentimeter groß sind. Dadurch ist eine einfachere Herstellung, als bei monokristallinen Silizium möglich.

  Silizium


Findet als Halbleiter in unterschiedlichen Reinheitsgraden Verwendung, in der Photovoltaik      (Solarzellen), der Metallurgie (Ferrosilizium) und in der Mikroelektronik (Halbleiter, Computerchips). Für Anwendungen im Bereich Photovoltaik muss das Rohsilizium gereinigt und weiter zum Solarsilizium (SISG) aufbereitet werden. Der Rohstoff Siliziumdioxid kann dabei zu polykristallinen, monokristallinen oder amorphem Silizium verarbeitet werden.

  Temperaturkoeffizient


Der Temperaturkoeffizient zeigt an, um wie viel sich der Wirkungsgrad einer Solarzelle pro Grad Celsius verkleinert, wenn die Temperatur erhöht wird. Da kristalline Solarzellen einen im Vergleich recht hohen Temperaturkoeffizienten haben, sollten Photovoltaik / Solar - Module, die aus diesen Solarzellen bestehen, immer ausreichend belüftet werden.

  Wechselrichter


Ein Wechselrichter wandelt 12 bzw. 24 Volt Gleichstrom in 230 Volt Wechselstrom um.



Eine zusätzliche Versicherung, die den Ertragsausfall abdeckt ist vor allem bei großen Anlagen empfehlenswert. Wird die Erstellung und Inbetriebnahme der Anlage in Eigenleistung erbracht, ist desweiteren eine Montageversicherung zu empfehlen. Durch unsachgemäße Montage können schnell Schäden entstehen, nicht nur an der Anlage, sondern auch am Gebäude oder bei Nachbargebäuden. Die Betreiber - Haftpflicht schützt Sie vor Ansprüchen des Gebäudebesitzers, falls die Anlage z. Bsp. durch einen Kurzschluss einen Schaden am Gebäude hervorruft.

Um Ihre PV - Anlage vor Schäden zu schützen sollten Sie Ihre Anlage versichern lassen. Sie können Ihre Anlage somit vor Diebstahl, Vandalismus, Sabotage-, Sturm-, Hagel-, Überspannungs-, Kurzschluss-, Wasser-, Brand- und Schneelastschaeden , sowie höhere Gewalt schützen.

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